Gerichtshelferin / Gerichtshelfer

Gerichtshelferinnen und Gerichtshelfer werden in der Regel durch die Staatsanwaltschaften eingeschaltet, wenn diese für ihre Entscheidungen zu Fragen der Vollstreckung von Freiheits- oder Geldstrafen ergänzende Informationen über die Verurteilten benötigen oder Angaben Verurteilter überprüft werden sollen. Gerichtshelferinnen und Gerichtshelfer werden auch tätig, wenn Verurteilte beantragen die Geldstrafe durch gemeinnützige Arbeit tilgen zu dürfen. Zur Vorbereitung von Gnadenentscheidungen nach der Hessischen Gnadenordnung können Gerichtshelferinnen und Gerichtshelfer zur Überprüfung der sozialen und wirtschaftlichen Hintergründe Verurteilter herangezogen werden.

Wie wird man Gerichtshelferin / Gerichtshelfer?

Wer ein Fachhochschulstudium der Sozialarbeit oder der Sozialpädagogik erfolgreich beendet hat und die staatliche Anerkennung erworben hat, kann als Gerichtshelferin oder als Gerichtshelfer eingestellt werden.

Wie sehen die beruflichen Perspektiven aus?

Gerichtshelferinnen und Gerichtshelfer werden grundsätzlich als Beamtinnen oder Beamte des gehobenen Dienstes beschäftigt. Es stehen Planstellen der Wertigkeiten A9 (Inspektorin / Inspektor) bis A12 (Amtsrätin / Amtsrat) zur Verfügung. Dienststellen der Gerichtshilfe gibt es bei jeder der neun hessischen Staatsanwaltschaften.

Wo kann man sich bewerben?

Bewerbungen nehmen die einzelnen Staatsanwaltschaften  bei den Landgerichten entgegen.