Übernahme und Perspektiven nach dem Vorbereitungsdienst

Die Ernennung zur Gerichtsvollzieherin oder zum Gerichtsvollzieher kann nach Ableistung des Probedienstes und nach Maßgabe freier Planstellen erfolgen. Ein Anspruch auf Verwendung im Gerichtsvollzieherdienst und bei einem bestimmten Amtsgericht nach bestandener Prüfung besteht jedoch nicht.

Bei zum Vorbereitungsdienst zugelassenen Justizfachangestellten erfolgt nach Bestehen der Laufbahnprüfung eine Ernennung zum Justizsekretär bzw. zur Justizsekretärin (BesGr. A6 BBesG) mit einem Auftrag, die Tätigkeiten eines Gerichtsvollziehers wahrzunehmen.

Bei einer späteren Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit ist eine Besoldung bis zum Endamt der BesGr. A9 mit Zulage BBesG (Obergerichtsvollzieher) möglich.

Darüber hinaus erhalten die im Außendienst tätigen Gerichtsvollzieher und Gerichtsvollzieherinnen eine Vergütung nach der Gerichtsvollziehervergütungsverordnung (GVVergV), aus der die Kosten für die Einrichtung und den Betrieb des von ihnen zu führenden Büros zu bestreiten sind (§ 52 HBesG). Im Übrigen verbleibt die Vergütung den Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern als Leistungsanreiz für ihre Gerichtsvollziehertätigkeit.

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