Besoldung und sonstige Leistungen | Hessisches Ministerium der Justiz

Besoldung und sonstige Leistungen

A. Anwärterbezüge:

Beamtinnen und Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst (hier: Justizsekretäranwärterinnen und -anwärter) erhalten Anwärterbezüge.
Daneben wird Verheirateten und Bediensteten mit Kindern ein Familienzuschlag gewährt.

B. Dienstbezüge:

Nach der Ausbildung erhalten die zu Justizsekretärinnen oder Justizsekretären ernannten Beamtinnen und Beamten Dienstbezüge. 
Diese setzen sich zusammen aus:

  • Grundgehalt und
  • Stellenzulage.

Mit zunehmender beruflicher Erfahrung bzw. spezifischen Vorzeiten steigt das Grundgehalt in Abständen von 2 bis 4 Jahren.
Daneben wird Verheirateten und Bediensteten mit Kindern ein Familienzuschlag gewährt.

C. Sonstige Leistungen:

  • Hessenweites Jobticket für den öffentlichen Personennahverkehr ab dem 01. Januar 2018.
  • Auch Beamtinnen und Beamte haben Anspruch auf Kindergeld. Das Kindergeld wird steuerfrei neben den Dienst- oder Anwärterbezügen auf Antrag gezahlt.
  • Neben den unter A) und B) genannten Bezügen wird monatlich eine Sonderzahlung i.H.v. 5 % der Bezüge gezahlt sowie auf Antrag vermögenswirksame Leistungen.
  • Nach Maßgabe der Hessischen Beihilfenverordnung besteht Anspruch auf Beihilfen in Krankheits-, Geburts- und Todesfällen.
  • Schließlich sei noch besonders auf die Altersversorgung hingewiesen, die sich auch auf die Hinterbliebenen der Beamtinnen und Beamten erstreckt.

D. Berechnungsbeispiele (Stand 01.02.2018):

Anwärterbezüge (vgl. A) und C)):

Grundbetrag: 1.148,83 Euro
Sonderzahlung: 57,44 Euro
Summe: 1.206,27 Euro

Anfangs-Dienstbezüge (vgl. B) und C)) - BesGr. A 6:

Grundgehalt: 2.121,49 Euro
Stellenzulage:  20,30 Euro
Sonderzahlung: 107,09 Euro
Summe: 2.248,88 Euro

Die Beispiele beziehen sich auf ledige Anwärter / Beamte.
Bei Verheirateten und Bediensteten mit Kindern kommen weitere Leistungen (Familienzuschlag und Kindergeld) hinzu.

E. Steuern und Sozialabgaben:

Alle vorstehend aufgeführten Leistungen - mit Ausnahme des Kindergeldes und der Beihilfen im Krankheitsfall - unterliegen der Einkommensteuerpflicht, aber nicht der gesetzlichen Sozialversicherungspflicht (Kranken-, Renten und Arbeitslosenversicherung).

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