Justizwachtmeisterin / Justizwachtmeister

Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister nehmen bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben insbesondere im Bereich der Sicherheit und Ordnung wahr.

Justizwachtmeisterin / Justizwachtmeister

Informationen zu Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeistern
Allgemeines
Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister sind entweder als Beamtinnen und Beamte des allgemeinen (mittleren) Justizdienstes oder im Rahmen eines arbeitsvertraglichen Beschäftigungsverhältnisses als Justizhelferinnen und Justizhelfer mit der Möglichkeit der späteren Verbeamtung bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig. Dort sorgen sie für die Aufrechterhaltung der Sicherheit, Ordnung und Ruhe in den Justizgebäuden.
Aus- und Fortbildung im Justizwachtmeisterdienst
Nach einer erfolgreichen Bewerbung werden Sie zunächst als Justizhelferin oder Justizhelfer eingestellt und im arbeitsvertraglichen Beschäftigungsverhältnis nach der Entgeltgruppe 4 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H) bezahlt.
Aufstiegs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
Für den Fall der Übernahme in das Beamtenverhältnis bieten sich nach Ableisten einer regelmäßig dreijährigen, in Einzelfällen auch kürzeren Probezeit nach Maßgabe freier Planstellen und dienstlicher Bewährung Beförderungsmöglichkeiten bis zur Hauptsekretärin oder zum Hauptsekretär (Besoldungsgruppe A 8 HBesG).
Bewerbung
Für Ihre Bewerbung als Justizhelferin oder Justizhelfer sollten Sie volljährig sein und nach Möglichkeit einen Hauptschulabschluss besitzen. Eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis setzt allerdings mindestens einen Hauptschulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand voraus. Gerne haben Sie auch schon eine Ausbildung in einem anderen Beruf erfolgreich abgeschlossen.
Verdienstmöglichkeiten
Justizhelferinnen und Justizhelfer erhalten ein Entgelt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H) aus der Entgeltgruppe 4 (Bruttogehalt Stufe 1: 2.422,18 Euro, Stand: 01.01.2021). Die Entgeltzahlungen aus dem Beschäftigtenverhältnis unterliegen - mit Ausnahme des Kindergeldes - der Einkommensteuer- und der Sozialversicherungspflicht.
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