Verdienstmöglichkeiten

Verdienstmöglichkeiten im Beschäftigtenverhältnis:

Justizhelferinnen und Justizhelfer erhalten ein Entgelt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H) aus der Entgeltgruppe 4 (Bruttogehalt Stufe 1: 2.422,18 Euro, Stand: 01.01.2021). Die Entgeltzahlungen aus dem Beschäftigtenverhältnis unterliegen - mit Ausnahme des Kindergeldes - der Einkommensteuer- und der Sozialversicherungspflicht.

Verdienstmöglichkeiten im Beamtenverhältnis:

Justizhauptwachtmeisterinnen oder Justizwachtmeister im Beamtenverhältnis erhalten Dienstbezüge. Diese setzen sich zusammen aus dem Grundgehalt und der Stellenzulage. Sofern die Beamtin oder der Beamte mit mindestens 80 v. H. ihrer oder seiner Gesamttätigkeit mit der Vorführung von Gefangenen aus abgeschlossenen Vorführbereichen und deren Bewachung während des Termins und anschließender Rückführung beschäftigt ist, erhält sie/er zusätzlich eine Stellenzulage. Mit zunehmender dienstlicher Erfahrung steigt das Grundgehalt in Abständen von 2 bis 4 Jahren.

Berechnungsbeispiele im Beamtenverhältnis (Stand: 01.01.2021):

  • Besoldungsgruppe A 5: Das Bruttogehalt einer Berufsanfängerin oder eines Berufsanfängers (Stufe 1), ledig, ohne Kinder, Lohnsteuerklasse 1 beträgt 2.376,31 Euro (Nettogehalt ca. 2.000 Euro).
  • Besoldungsgruppe A 6: Das Bruttogehalt einer Beamtin oder eines Beamten nach 5 Jahren Dienstzeit (Stufe 3), verheiratet, ein Kind, Lohnsteuerklasse 3, einschließlich Zulage (Sitzungs- und Vorführdienst) beträgt 2.679,36 Euro (Nettogehalt ca. 2.535 Euro).

Sonstige Leistungen:

  • 30 Tage Urlaub im Jahr
  • „LandesTicket“ für die hessenweite freie Fahrt im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) voraussichtlich auch im Jahr 2022
  • Sonderzahlung in Höhe von 5% der Bezüge monatlich (Beamtenverhältnis)
  • Vermögenswirksame Leistungen (Sparzulage durch das Land Hessen)
  • Beihilfe zur Krankenversicherung (Übernahme von 50% der Krankheitskosten,
    private Krankenversicherung möglich)
  • Altersversorgung, die sich auch auf die Hinterbliebenen der Beamtinnen und Beamten erstreckt.
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