Bewerbung als Richterin / Richter

Wenn Sie in Hessen Richterin oder Richter - gleich in welchem Gerichtszweig - werden wollen, müssen Sie sich um eine Einstellung als Richterin/Richter oder Staatsanwältin/Staatsanwalt bewerben. Die Einstellung bedarf der Zustimmung des Richterwahlausschusses des Landes Hessen.

Neben der persönlichen Eignung, zu der insbesondere soziale Kompetenz gehört, müssen Bewerberinnen und Bewerber für die Einstellung in das Richterverhältnis auf Probe oder kraft Auftrags grundsätzlich in der ersten Prüfung und der zweiten Staatsprüfung mindestens 16 Punkte erreicht haben, wobei der Wert von 8 Punkten in der zweiten Staatsprüfung nicht unterschritten werden darf.

Im Einzelfall kann eine Bewerbung auch abweichend hiervon berücksichtigt werden, sofern ein Wert von 7,5 Punkten in der zweiten Staatsprüfung nicht unterschritten wird und besondere Umstände, die beispielsweise in der Person eines Bewerbers oder der konkreten Stellen- bzw. Bedarfssituation begründet sein können, dies rechtfertigen.

Die Auswahl erfolgt – unter Berücksichtigung der zeitlichen und örtlichen Verfügbarkeit – nach Leistungsgesichtspunkten.

Für alle Gerichtszweige und Staatsanwaltschaften der hessischen Justiz werden laufend Richterinnen und Richter auf Probe eingestellt. 

Bewerbungen sollten möglichst elektronisch erfolgen.

Über den nachstehenden Link gelangen Sie zur Stellenausschreibung im Bewerberportal, von wo aus Sie sich direkt online bewerben können:

Stellenausschreibung im Karriereportal des Landes Hessen

Bewerbungen in schriftlicher Form oder per E-Mail sind weiterhin möglich und zu richten an:

Hessische Ministerium der Justiz
Luisenstraße 13
65185 Wiesbaden

oder

Bewerbung.RiStA@hmdj.hessen.de 

Der Bewerbung sind aussagekräftige Bewerbungsunterlagen beizufügen.

Dies sind insbesondere:

  • unterschriebenes, begründetes ein- bis zweiseitiges Bewerbungsschreiben 
  • Bewerbungsbogen (siehe Downloads)
  • aussagefähiger Lebenslauf (in Aufsatzform – nicht handschriftlich)
  • Abiturzeugnis 
  • Zeugnisse der ersten Prüfung und der zweiten juristischen Staatsprüfung
  • Bescheinigung über die in der zweiten juristischen Staatsprüfung erreichten Leistungen (Einzelnotenübersicht oder Auszug aus dem Prüfungsprotokoll)
  • Zeugnisse über die im Referendardienst in den Ausbildungsstellen und den Arbeitsgemeinschaften erzielten Leistungen
  • ggf. Promotionsurkunde und weitere Nachweise über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten
  • ggf. Arbeitszeugnisse
  • ggf. Urkunde über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
  • Nachweis der deutschen Staatsbürgerschaft (durch Einbürgerungsurkunde oder Personalausweis)
  • Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakten nebst Datenschutzhinweisen (siehe Downloads)
  • ggf. Nachweis über eine bestehende Schwerbehinderung

Der Bewerbungsbogen und die Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakten nebst Datenschutzhinweisen stehen auf der Homepage zum Download zur Verfügung, können aber auch direkt im Bewerberportal zum Ausfüllen heruntergeladen werden.

Die Unterlagen sind im Falle einer elektronischen Bewerbung als Anlagen hinzuzfügen.

Aufwendungen anlässlich der Teilnahme an Vorstellungsgesprächen können nicht erstattet werden.

Die hessische Justiz fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir begrüßen deshalb im Rahmen der rechtlichen Vorgaben für die ausgeschriebene Stelle Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von deren Geschlecht, kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Orientierung.

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