Häuser des Jugendrechts

Bekämpfung von Jugendkriminalität

Die Häuser des Jugendrechts sind in Hessen mittlerweile fester Bestandteil im Kampf gegen die Jugendkriminalität. Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugend(gerichts)hilfe arbeiten unter Einbeziehung von freien Trägern unter einem Dach.

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Justizministerin Eva Kühne-Hörmann bei der Eröffnung des 3. Haus des Jugendrechts in Frankfurt am Main
Justizministerin Eva Kühne-Hörmann bei der Eröffnung des 3. Haus des Jugendrechts in Frankfurt am Main
© HMdJ

Ziel ist die Optimierung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit, die Gewährleistung einer schnellen und gründlichen Bearbeitung von jugendstrafrechtlichen Verfahren und - wo möglich - eine Verkürzung der Verfahrensdauer.

Mit der Einrichtung der Häuser des Jugendrechts in Wiesbaden und Frankfurt am Main wurde zugleich eine wesentliche Empfehlung der hessischen Expertenkommission aus dem Jahr 2008 zur Verbesserung der rechtlichen und tatsächlichen Instrumentarien zur Bekämpfung der Jugendkriminalität umgesetzt.

Beide Häuser des Jugendrechts wurden durch die Kriminologische Zentralstelle Wiesbaden in Kooperation mit der Professur für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Justus-Liebig-Universität Gießen evaluiert. Der im Juli 2013 vorgelegte Abschlussbericht zieht ein grundsätzlich positives Fazit.

Der Bericht ist auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums der Justiz (https://justizministerium.hessen.de/presse/publikationen-0) veröffentlicht.

Zudem ist auch an den Fallzahlen ein signifikanter Rückgang der Jugendkriminalität zu verzeichnen.