Landespräventionsrat

Kriminalitätsvorbeugung durch Kooperation

Der Landespräventionsrat (LPR) wurde 1992 auf Vorschlag des Hessischen Justizministeriums durch einen Kabinettbeschluss gegründet mit der Idee, dass Kriminalitätsvorbeugung erfolgreicher sein könne, „wenn sie den Käfig der Innen- und Justizpolitik verlässt und ihrerseits Einfluss nimmt auf alle gesellschaftspolitisch maßgeblichen Instanzen“.

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MItglieder der Sachverständigenkommission für Kriminalprävention der Hessischen Landesregierung
Sachverständigenkommission für Kriminalprävention der Hessischen Landesregierung
© HMdJ

Aufgaben und Ziele

Der LPR begreift Kriminalitätsverhütung als eine gesellschaftliche Aufgabe, die umso eher gelingen kann, wenn eine enge und abgestimmte Zusammenarbeit der mit der Verhütung von Straftaten befassten Behörden und den die Arbeits-, Sozial-, Bildungs- und Wohnungspolitik gestaltenden Stellen untereinander als auch ein möglichst viele gesellschaftliche Kräfte einbeziehender Informationsaustausch gewährleistet ist. Die Präventionsarbeit vor Ort wird durch den LPR angeregt und die Arbeit der inzwischen mehr als 170 örtlichen Präventionsgremien und Projekten durch Berichte und gemeinsame Tagungen unterstützt.

Mitglieder und Arbeitsgremien

Dem LPR gehören derzeit 30 Personen an. Diese arbeiten bei gesellschaftlichen und nichtstaatlichen Organisationen und Institutionen sowie in verschiedenen Ministerien. Der LPR beschäftigt sich in zehn Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Themen, wie Gewaltprävention in verschiedenen Bereichen und der Vernachlässigung von Kindern.

Vorsitz und Geschäftsführung

Vorsitzender ist Prof. Dr. Dieter Rössner, stellv. Vorsitzende sind Frau Prof. Dr. Britta Bannenberg und Frau Prof. Dr. Dr. Gisela Zenz.

Die Geschäftsführung wird von Dr. Helmut Fünfsinn und Daniela Winkler ausgeübt. Prof. Dr. Iring Fetscher ist Ehrenvorsitzender.