KIP macht Schule!

Darmstädter Schulstandort wird gestärkt

03.07.2019Hessisches Ministerium der Justiz

Justizstaatssekretär Thomas Metz hat heute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Förderzusagen im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP II) in Höhe von insgesamt 14,4 Mio. EUR überreicht.

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Ein KIP-Bescheid wird übergeben
v.l.n.r.: Frau Landtagsabgeordnete Ines Claus, Herr Justizstaatssekretär Thomas Metz, Herr Bürgermeister Rafael Reißer
© HMDJ

Damit können notwendige Sanierungsmaßnahmen an der Lichtenbergschule sowie an der Wilhelm-Hauff-Schule vorgenommen werden. Das Fördervolumen umfasst insgesamt 14,4 Mio. Euro.

Investitionen in die Bildungslandschaft

„Die heutigen Förderzusagen sind Investitionen in die Bildungslandschaft unseres Landes. Ich freue mich deshalb besonders, diese erhebliche Unterstützung für die Weiterentwicklung der Schulinfrastruktur der Wissenschaftsstadt zu überreichen. Investitionen in die Bildung sind immer gut angelegt.

Moderne Bauten sind für gute Lerninhalte wichtig - die das Land in den letzten Jahren mit Tausenden Stellen für Lehrer und Sozialpädagogen vorangebracht hat.“, so Thomas Metz bei der offiziellen Übergabe in Anwesenheit des Bürgermeisters Herrn Rafael Reißer.

Maß und Qualität der Bildung sichern

„Bildung ist das Kapital der Zukunft – zumal in einer dynamisch wachsenden Stadt wie Darmstadt, mit einem hohen Anteil junger Familien“, betonte Bürgermeister und Schuldezernent Rafael Reißer. „Die Förderzusagen des Landes Hessen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP II) helfen uns, Maß und Qualität der Bildung zu sichern; so geht zum Beispiel der Bau von Schulen und Kitas Hand in Hand mit der Entwicklung neuer Wohngebiete. Genauso wichtig sind Investitionen in den Bestand. Deshalb danke ich dem Land Hessen ausdrücklich, dass mit seiner Unterstützung nun dringend nötige Sanierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen an der Lichtenbergschule und der Wilhelm-Hauff-Schule umgesetzt werden können.“

Mit den Fördermitteln werden nicht nur zwei Gebäude der Wilhelm-Hauff-Schule aus energetischer und technischer Sicht saniert, sondern es erfolgen zusätzlich auch funktionale Umbaumaßnahmen, um die vorhandenen Räumlichkeiten optimal nutzen zu können.

An der Lichtenbergschule werden die Mittel zur energetischen und technischen Sanierung des Verwaltungsgebäudes genutzt, zusätzlich wird durch den Einbau eines Aufzugs und einer Rampe die Barrierefreiheit hergestellt. Um allen Lehrkräften einen modernen Arbeitsplatz bieten zu können, wird die ehemalige Hausmeisterwohnung umgebaut. Zusätzlich wird die Turnhalle nebst Nebenräumen auf den neusten energetischen Stand gebracht und mit einer neuen Lüftungsanlage zur Wärmerückgewinnung versehen.

„KIP macht Schule!“ im Detail

Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und etwa auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten, damit Projekte nicht nur wegen des zur Verfügung stehenden Bundes- oder Landesgeldes umgesetzt werden, sondern auch, weil sie den Kommunen selbst etwas wert sind. Bund und Land tragen bei „KIP macht Schule!“ jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet „KIP macht Schule!“ den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 533 Millionen Euro.

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