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Berufliche Integration

Gautschfeier in der Justizvollzugsanstalt Darmstadt

30.06.2017Hessisches Ministerium der Justiz

In Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt (JVA) Darmstadt, der Peter-Behrens-Schule, der Handwerkskammer Rhein-Main und der Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau fand heute in den Räumlichkeiten der JVA Darmstadt eine traditionelle Gautschfeier für Mediengestalter, Drucker und Buchbinder mit externen und internen Absolventen statt.

Mit großer Begeisterung aufgenommen

Die Idee, für die internen Absolventen wieder eine Gautschfeier durchzuführen, entstand zwischen der Justizvollzugsanstalt Darmstadt, der Berufsschule, den Ausbildungsmeistern und dem pädagogischen Dienst der JVA. Die Leiterin der Justizvollzugsanstalt Darmstadt, Claudia Fritz, und Achim Rollmann, stellvertretender Schulleiter der Peter-Behrens Berufsschule und Lehrer in der JVA Darmstadt für Mediengestaltung, erweiterten die geplante Feier sodann auch auf externe Absolventen, da es „draußen“ Gautschfeiern im näheren Umkreis kaum noch gibt. Auch die Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau hatte die Idee mit großer Begeisterung aufgenommen. 

„Ich freue mich sehr, dass die Hauptakteure der heutigen Feier, nämlich die Prüflinge, die ihren Abschluss außerhalb des Vollzuges gemacht haben und die Gefangenen, die ebenfalls die Prüfungen geschafft haben, gemeinsam dieses Fest begehen“, betonte Staatssekretär Thomas Metz.

Der beruflichen Bildung ein besonderes Augenmerk widmen

„Eine gelungene berufliche Integration nach der Haftverbüßung ist ein ganz entscheidendes Kriterium zur Verminderung von Rückfällen. Schon darum gilt es, der beruflichen Bildung in den Justizvollzugsanstalten besonderes Augenmerk zu widmen“, so der Staatssekretär, der fortfuhr: „Die im Vollzug erworbenen Qualifikationen sind nicht in jedem Fall schon ‚gültige Eintrittskarten‘ für den Arbeitsmarkt, doch zeigen die berufsfördernden Maßnahmen im Justizvollzug gute Effekte im Hinblick auf die angestrebte Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit und der Beschäftigungsmöglichkeiten.“

„Bei allen, die diese Feier möglich gemacht haben, möchte ich mich, auch im Namen von Frau Ministerin Kühne-Hörmann herzlich bedanken. Es ist schön, dass eine ‚alte‘ Tradition wiederbelebt wurde. Den ‚neuen‘ Gesellen wünsche ich für ihren beruflichen Lebensweg alles erdenklich Gute!“, sagte Staatssekretär Thomas Metz abschließend.

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