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Eva Kühne-Hörmann: „Hessischer Justizvollzug geht neue Wege im Gesundheitsmanagement und der Personalbedarfsplanung“

Justizministerin und Hauptpersonalrat für den Justizvollzug unterschreiben zwei Dienstvereinbarungen

06.09.2018Hessisches Ministerium der Justiz

Am Rande der gestrigen Amtswechselfeier in der Justizvollzugsanstalt Butzbach nutzten Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und die Vorsitzende des Hauptpersonalrats für den Justizvollzug, Birgit Kannegießer, die Gelegenheit, zwei Dienstvereinbarungen für die Bediensteten der Justizvollzugsbehörden in Hessen zu unterzeichnen.

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Kannegießer und Kühne-Hörmann bei der Unterzeichnung der Dienstvereinbarungen
Kannegießer (vorne links) und Kühne-Hörmann (vorne rechts) bei der Unterzeichnung der Dienstvereinbarungen
© HMdJ

Die Justizministerin und die Vorsitzende des Hauptpersonalrats für den Justizvollzug sowie die Hauptvertrauensperson für schwerbehinderte Menschen für den Justizvollzug, Uwe Dehne, unterschrieben zunächst die Dienstvereinbarung für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Die Ministerin hob hervor, wie wichtig ein gutes Gesundheitsmanagement für die Bediensteten im Justizvollzug sei. „Wir alle wissen, dass an die Bediensteten des Justizvollzugs hohe Anforderungen gestellt werden. Gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Allgemeinen Vollzugsdienst müssen im Schicht- und Wechselschichtsystem für die Sicherheit und Ordnung in unseren 16 hessischen Justizvollzugsanstalten und der Jugendarresteinrichtung in Gelnhausen sorgen. Dabei sind sie oft sehr hohen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Insofern verwundert es nicht, dass gerade im Justizvollzug die Krankenstände höher sind, als in anderen Tätigkeitsbereichen der hessischen Justiz“, sagte Eva Kühne-Hörmann und fügte hinzu: „Umso wichtiger ist es, dass wir alles dafür tun, um die Bediensteten in unseren Justizvollzugsanstalten bei der Gesunderhaltung zu unterstützen. Die heute unterzeichnete Dienstvereinbarung eröffnet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Justizvollzugs die Möglichkeit, ein betriebliches Eingliederungsmanagement in Anspruch zu nehmen, welches Maßnahmen zur Rehabilitation, Gesundheitsförderung sowie Prävention vorsieht. Damit ist die hessische Justiz im Bereich der Mitarbeiterverantwortung bestens aufgestellt, den Anforderungen an einen modernen Justizvollzug gerecht zu werden.“

Gesundheitsmanagement und Personaleinsatzplanung hängen eng miteinander zusammen

Im Anschluss daran wurde die Dienstvereinbarung über die verbindliche Einführung des Leitfadens für Personaleinsatzplanung, Zeitwirtschaft und Abrechnung unterzeichnet. „Auf den ersten Blick scheinen die beiden heute unterzeichneten Dienstvereinbarungen nichts miteinander zu tun zu haben. Dennoch hängen Gesundheitsmanagement und Personaleinsatzplanung eng miteinander zusammen. Mit der Einführung des Leitfadens kann der Personaleinsatz gerade im Schicht- und Wechselschichtsystem flexibel geplant und Dienstpläne kurzfristig geändert werden. Damit wird den persönlichen Bedürfnissen und den gesundheitlichen Belangen der Bediensteten im Justizvollzug Rechnung getragen. Diese Art der Personaleinsatzplanung ist ein Novum für die hessische Justiz“, so Justizministerin Eva Kühne-Hörmann abschließend.

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