Zukunftswochen „Bildung, Wissenschaft und Forschung“

Justizstaatssekretär besucht Grundschule Amöneburg

13.04.2018Hessisches Ministerium der Justiz

Im Rahmen der Zukunftswochen „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ besuchte Justizstaatssekretär Thomas Metz heute die Grundschule Amöneburg. Im April werden alle Minister und Staatssekretäre in Hessen unterwegs sein, um Schulen und Hochschulen zu besuchen, die – jede auf ihre Art – zukunftsweisend sind.

Justizstaatssekretär Metz hat die Grundschule Amöneburg besucht
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Justizstaatssekretär Metz hat die Grundschule Amöneburg besucht: „Bildung ist unser zentraler Zukunftsauftrag.“
© Grundschule Amöneburg

„Bildung, Wissenschaft und Forschung sind der Motor für Innovationen und damit von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Eine gute Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen entscheidet maßgeblich über die Möglichkeiten zur Teilhabe an unserer Gesellschaft. Nur die kontinuierliche Förderung des Wissenschafts- und Bildungsstandorts Hessen sichert die Entwicklung unserer Gesellschaft und den Wohlstand für die Zukunft. Kein anderes deutsches Flächenland investiert so viel Geld in Bildung und Wissenschaft pro Einwohner wie Hessen. Fast 1.500 Euro gaben Land und Kommunen allein 2017 pro Einwohner insbesondere für Schulen, Hochschulen und Kindertageseinrichtungen aus. Das ist bundesweit spitze und darauf sind wir als Hessische Landesregierung stolz“, so Thomas Metz.

„Der Schlüssel zum schulischen Erfolg ist die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler. Es ist deshalb konsequent und richtig, von Beginn an alles daran zu setzen, unsere Kinder individuell zu fördern. Dazu bedarf es eines Systems der Erfassung von Stärken und Schwächen, wie es die computergestützte Lernverlaufsdiagnostik „quop“ ermöglicht“, so Metz, der sich den Einsatz dieses Programms im Rahmen seines Besuches erläutern lies.

Computergestützte Lernverlaufsdiagnostik kostenlos für Schulen verfügbar

Zur Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer wird die computergestützte Lernverlaufsdiagnostik „quop“ im Lesen ab dem Schuljahr 2017/2018 für die Klassen 1 bis 6 als freiwilliges und kostenloses Angebot zur Verfügung gestellt. Hessenweit arbeiten über 13.300 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen aus 680 Klassen mit „quop“. Auch die Grundschule Amöneburg nutzt das Instrument seit Beginn des aktuellen Schuljahres.

„Die Verbindung computergestützter Diagnostik mit guter personeller Ausstattung an unseren Schulen ist nicht nur innovativ, sie ist die richtige Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft. Nicht nur bei zugewanderten Kindern haben jüngste Studien gezeigt, dass ein Nachholbedarf im Bereich der Lesekompetenz besteht. Bildung ist unser zentraler Zukunftsauftrag. Diesen nehmen wir ernst. Wir geben den Lehrkräften Mittel und Instrumente in die Hand, eine Diagnostik im Arbeitsalltag zu nutzen und somit Fehlentwicklungen leichter zu erkennen. Gleichzeitig schaffen wir eine verbesserte Grundlage, jedem Kind individuelle Lernangebote zu machen“, so Staatssekretär Thomas Metz.

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