KIP macht Schule!

Kassel erhält Millionenförderung für Schulsanierungen

13.09.2019Hessisches Ministerium der Justiz

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hat heute der Stadt Kassel Förderzusagen im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP II) mit einem Investitionsvolumen von über 9 Millionen Euro überreicht.

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Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann an der Auenfeldschule
Frau Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann (hintere Reihe, zweite von links) gemeinsam mit der Schuldezernentin von Kassel Frau Ulrike Gote (hintere Reihe, zweite von rechts) und Mitgliedern der Schulgemeinde der Auenfeldschule
© Stadt Kassel

Mit dem Geld werden notwendige Sanierungsmaßnahmen an insgesamt drei Schulen im Stadtgebiet vorgenommen.

„Ich freue mich, dass ich heute in meiner Heimatstadt Kassel diese wichtigen Bescheide überbringen darf. Mit den heutigen Förderzusagen kann jetzt weiter in die Bildungslandschaft unseres Landes investiert werden. Lernen soll und muss Spaß machen. Nur so sind optimale Entwicklungen bei unseren Kindern möglich. Dazu gehört natürlich auch eine gute Schulinfrastruktur. Der Ort des Lernens ist die Grundlage für gute Lernerfolge“, so Eva Kühne-Hörmann bei der Übergabe.

Schwerpunkte der Landesregierung

„Die Bildungspolitik ist einer der Schwerpunkte der Landesregierung. Dabei ist es wichtig, dass alle Ebenen vom Bund bis zur Kommune reibungslos zusammenarbeiten. Investitionen in die Bildung sind immer gut angelegt. Die baulichen Investitionen ergänzen dabei die weiteren Anstrengungen der Landesregierung im Bereich der Bildungspolitik, etwa die Einstellung von über 1.000 neuen Lehrern und Sozialpädagogen im ganzen Land“, so Kühne-Hörmann weiter.

„Bei den Förderanträgen der Stadt Kassel zum KIP II wurden zwei Schwerpunkte gesetzt: der Ausbau von Grundschulen zu inklusiven ganztägig arbeitenden Schulen im Pakt für den Nachmittag und die Sanierung von naturwissenschaftlichen und technischen Fachräumen in beruflichen Schulen und Schulen der Sekundarstufe 1“, erklärt Ulrike Gote als verantwortliche Dezernentin für die Schulen der Stadt Kassel. „Die drei heute überreichten Förderbescheide stehen beispielhaft für den zielgerichteten Einsatz der Fördermittel“, führte Ulrike Gote weiter aus.

Erweiterungsbau für die Ganztagsbetreuung

„Die größte Einzelmaßnahme wird mit einem Investitionsvolumen von 4,5 Millionen Euro der Erweiterungsbau für die Ganztagsbetreuung an der Auefeldschule sein, die ebenfalls eine neue Mensa erhält. Die Sanierung der Fachräume an der Friedrich-List-Schule und die Errichtung einer Einfeldturnhalle sowie des Umbaus des Gymnastikraums an der Jungfernkopfschule sind die weiteren Maßnahmen, die mit den Mitteln erfolgen sollen“, erläuterte die Ministerin.

„Wir erleben eine Zeit der Investitionen in allen Bereichen unseres Landes, zum Beispiel Straßen, Schulen und Brücken. Aber auch Investitionen in die Menschen, wie Lehrer, Sozialpädagogen, Polizisten, Richter und Staatsanwälte. Die Investitionen werden unserem Land nicht nur ein neues Gesicht geben, sondern wir legen jetzt das Fundament dafür, dass wir unseren Wohlstand und unsere Sicherheit für lange Zeit bewahren können“, so die Justizministerin.

„KIP macht Schule!“ im Detail

Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und etwa auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten, damit Projekte nicht nur wegen des zur Verfügung stehenden Bundes- oder Landesgeldes umgesetzt werden, sondern auch, weil sie den Kommunen selbst etwas wert sind. Bund und Land tragen bei „KIP macht Schule!“ jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet „KIP macht Schule!“ den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 533 Millionen Euro.

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