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Griechischer Innenminister in Wiesbaden zu Gast

Der stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn: Köche und Metzger für Griechenland

Der Minister der Justiz, für Integration und Europa und stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn empfing am Samstag den griechischen Innenminister Evripides Stylianidis in der Wiesbadener Staatskanzlei. Mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die „Deutsch-Griechische Versammlung“, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Hans-Joachim Fuchtel, besuchte der griechische Innenminister am Wochenende mit Experten der IHK Frankfurt und diverser Berufsschulen und Unternehmen Ausbildungseinrichtungen im Rhein-Main-Gebiet.

Europaminister Jörg-Uwe Hahn: „Ziel ist, eine duale Berufsausbildung nach deutschem Vorbild in Griechenland zu installieren. Griechische Unternehmen der Hotellerie und des Handels werden sich an einer Stiftung beteiligen, die jährlich 400 Jugendliche in zehn Ausbildungsberufen wie Koch, Hotelfachmann, Konditor, Metzger, Bäcker oder Einzelhandelskaufmann ausbildet. Dafür wird eine Berufsschule gegründet. Die Abschlussprüfung  erfolgt unter Beteiligung der IHK Frankfurt nach deren Regeln.“

Der griechische Innenminister besichtigt deshalb am Samstag die Beruflichen Schulen des Main-Taunus-Kreises in Kriftel. Am Nachmittag besucht er die Lehrküche im Best Western Hotel an der Friedberger Warte in Frankfurt.

„Die berufliche Bildung ist Motor für wirtschaftliches Wachstum, für Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität“, betone der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Hans-Joachim Fuchtel: „Für Griechenland  ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der jährlich über 18 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beisteuert. Er sichert rund 700 000 Arbeitsplätze. Vor Ort fehlen jedoch praxisnah qualifizierte Fachkräfte. Deshalb unterstützen wir Griechenland mit Rat und Knowhow.“ Je besser die Infrastruktur sei, desto höher seien die Chancen für Investitionen.

Staatssekretär Fuchtel berichtete vom Aufbau eines Bürgermeisterbüros in Thessaloniki, wo künftig jeweils ein deutscher und ein griechischer Bürgermeister gemeinsam griechische Bürgermeister beraten werden. „Aus 1000 Städten und Gemeinden hat man mit einer Gebietsreform 325 leistungsfähigere Städte geformt. Vieles ist bereits angepackt worden im ganzen Land.“

Der stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn: „Griechenland muss die Wende schaffen und wettbewerbsfähig werden. Die Menschen hoffen auf ein Licht am Ende des Tunnels.“

 

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Dr. Hans Liedel