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Aktionswochen Wirtschaft

Der stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn zu Besuch bei Sirona, dem größten Arbeitgeber im Landkreis Bergstraße

Heute war der stellvertretende Ministerpräsident und hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa, Jörg-Uwe Hahn, bei der Firma Sirona Dental Systems GmbH in Bensheim zu Gast. Die Hessische Landesregierung ist derzeit unter dem Motto „Wir handeln: Sicherheit und Zukunft in der hessischen Wirtschaftspolitik“ zu zahlreichen Aktionen rund um das Thema Wirtschaft unterwegs.

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Justizminister Jörg-Uwe Hahn im Gespräch mit dem Sirona-Geschäftsführer, Michael Geil (re), und dem Bensheimer Bürgermeister Thorsten Herrmann (li)

Bei der Firma Sirona handelt es sich um den globalen Marktführer in der Dentalindustrie – ein Industriezweig, der dentale Ausstattungsgüter wie Röntgensysteme, computergestützte Keramikrestaurationen, Instrumente und Behandlungseinheiten im Bereich der Mund- und Zahngesundheit entwickelt und herstellt. Sirona ist weltweiter Ansprechpartner für Zahnarztpraxen, Kliniken, Dentallabors und den autorisierten Fachhandel.

Das Unternehmen beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter an 29 Standorten weltweit. „Den Großteil seiner Produkte entwickelt und produziert Sirona dabei in Bensheim, dem weltweit größten Entwicklungs- und Produktionsstandort der Dentalindustrie“, erläuterte Justizminister Jörg-Uwe Hahn. „Mit 1.400 Mitarbeitern am Standort Bensheim ist Sirona der größte Arbeitgeber im Landkreis Bergstraße.“

Der Justizminister hob hervor, dass die Zahl der Beschäftigten in Hessen derzeit Höchststände erreicht: „Unternehmen wie Sirona sind für die Region von großer Bedeutung. Sichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze sind die beste Sozialpolitik und die Basis zur Erhaltung des Wohlstandes.“

Laut Konjunkturprognose wird Hessen im laufenden Jahr ein Prozent mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählen als 2012. „Dazu tragen die guten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bei. Die Arbeitslosenquote ist im Jahresdurchschnitt 2012 auf 5,7 Prozent und damit den niedrigsten Wert seit 1992 gesunken. Auf diesem Erfolg dürfen wir uns aber nicht ausruhen: Die Hessische Landesregierung wird die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit weiterhin als vorrangiges Ziel verfolgen“, so der stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn.

Nach einer kurzen Unternehmens- und Produktpräsentation machte der Justizminister, gemeinsam mit dem Bensheimer Bürgermeister Thorsten Herrmann, einen Rundgang durch das 2011 in Betrieb genommene „Sirona Innovationszentrum“, in welchem mehr als 260 Ingenieure und Mitarbeiter der Entwicklung an neuen Produkten arbeiten. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr das Gütesiegel „Top Innovator 2012“ erhalten, eine Auszeichnung der Compamedia in Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien. „Hessen zählt zu den wirtschaftsstärksten Bundesländern und liegt gemessen an seiner Bevölkerungszahl noch vor Bayern und Baden-Württemberg. Diesen Erfolg verdanken wir auch den innovativen, zukunftsorientierten Entwicklungen hessischer Unternehmen wie Sirona“, betonte der stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn.

Der Justizminister sprach vor Ort mit Michael Geil, Sirona-Geschäftsführer am Standort Bensheim, und Jörg Vogt von der „Dental Akademie“, dem Aus- und Weiterbildungszentrum des Unternehmens. Dabei ging es auch um die Sicherung des aktuellen und künftigen Fachkräftebedarfs – ein gleichermaßen wichtiges Thema für Wirtschaft und Politik. „Die Sicherung des Fachkräftebedarfs der hessischen Unternehmen zählt zu den vordringlichen Zukunftsaufgaben“, so der stellvertretende Ministerpräsident. „Die hessische Landesregierung wird Unternehmen weiterhin konstruktiv darin begleiten, dass Arbeitsbedingungen flexibel und bedarfsgerecht gestaltet werden, so dass die Teilhabe am Berufsleben für mehr Menschen längerfristig attraktiv bleibt. Beim Thema Fachkräftebedarf setzen wir vorrangig auf die umfassende Aktivierung des inländischen Potenzials. Gleichzeitig werben wir gezielt um ausländische, insbesondere europäische Fachkräfte“, so Europaminister Jörg-Uwe Hahn.

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