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Wochen der Bildung

Deutschförderung als Motor für eine gelingende Integration

11.11.2016Hessisches Ministerium der Justiz

„Die Integration der vielen Seiteneinsteiger ist eine Chance für alle hessischen Schülerinnen und Schüler."

Rund ein Jahr nach Beginn der großen Flüchtlingsbewegung und aus Anlass des gerade erst vorgestellten „Schulischen Integrationsplans“ ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme. Ein guter Anlass für die Ministerinnen und Minister der Landesregierung, sich vor Ort selbst einen Eindruck der bereits geleisteten Arbeit zu machen.

Bildung, der Motor für eine gelingende Integration

So hat sich auch Justizministerin Eva Kühne-Hörmann an der Johann-Amos-Comenius-Schule in Kassel über die Beschulung von Flüchtlingen und Zuwanderern in einer Intensivklasse informiert: „Ich freue mich heute hier an der Johann-Amos-Comenius-Schule zu sein und einen Einblick in die überaus wichtige Arbeit der Schulgemeinde zu bekommen. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte sind für die vielen nach Hessen geflüchteten Kinder und Jugendliche einer der wichtigsten Bezugspunkte in ihrem neuen Leben. Daher ist die Arbeit, die hier geleistet wird, wichtig und wertvoll“, sagte Ministerin Kühne-Hörmann nach dem Besuch der Intensivklasse und ergänzte: „Es ist unstreitig, dass Bildung der Motor für eine gelingende Integration ist – zunächst hier in die Schulgemeinde und dann auch in die Gesellschaft. Daher haben wir uns als Landesregierung das Ziel gesetzt, einen optimalen Zugang zur Bildungssprache zu schaffen und damit die Integration nachhaltig zu fördern und zu forcieren. Unser Leitmotiv dabei ist: ‚Integration gemeinsam meistern – Zusammenhalt stärken‘.“

Im Gespräch

Neben dem Besuch der Intensivklassen der Johann-Amos-Comenius-Schule konnte die Ministerin in Gesprächen mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern auch einen Eindruck davon gewinnen, welche Hürden die Schulgemeinde bei der Integration der Zuwanderer und Flüchtlinge genommen hat und welche Herausforderungen noch vor ihr stehen. „Ich bin sehr beeindruckt, mit welchem Engagement alles dafür getan wird, dass diese Jugendlichen hier nicht nur die deutsche Sprache lernen, sondern auch integraler Bestandteil der Schulgemeinde werden. Wir als Landesregierung sind der Überzeugung, dass diese Integration eine große Chance für die gesamte Schulgemeinde und eine Bereicherung für das Miteinander darstellt“, so Eva Kühne-Hörmann abschließend.

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