Startseite Presse Pressemitteilungen Pressearchiv Die „Flamme der Hoffnung“ kommt am Samstag nach Frankfurt am Main - Integrationsstaatssekretär Dr. Rudolf Kriszeleit begrüßt den „Bund Moslemischer Pfadfinder Deutschlands “ im Römer
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Die „Flamme der Hoffnung“ kommt am Samstag nach Frankfurt am Main - Integrationsstaatssekretär Dr. Rudolf Kriszeleit begrüßt den „Bund Moslemischer Pfadfinder Deutschlands “ im Römer

Die „Flamme der Hoffnung“, die offizielle Fackel der olympischen Spiele, kommt nach Frankfurt: Muslimische Pfadfinderinnen und Pfadfindern tragen sie am Samstag, den 31. August 2013 um 10.00 Uhr in einer feierlichen Zeremonie in den Frankfurter Römer.

Für die Hessische Landesregierung wird Integrationsstaatssekretär Dr. Rudolf Kriszeleit die Kinder und Jugendlichen begrüßen. „Nachdem der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands im letzten Jahr bereits in Rüsselsheim und Wiesbaden und in diesem Jahr im nahen Hofheim zu Gast war, freue ich mich, die Flamme der Hoffnung nun erneut in Hessen begrüßen zu dürfen“, sagte Staatssekretär Dr. Kriszeleit.

„Das Projekt Flamme der Hoffnung steht für die erfolgreiche Integration von jungen Migrantinnen und Migranten - gestaltet durch die Jugendlichen selbst. Das Stichwort Hoffnung bezieht sich dabei auf die Botschaft dieser schönen und symbolträchtigen Reise durch Deutschland: Es geht um ein friedliches Zusammenleben in gegenseitiger Wertschätzung und gemeinsamem Verantwortungsbewusstsein – ohne Vorurteile und Barrieren.“

Im Rahmen des Projekts reisen die muslimischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen in einem Bus seit dem 23. September 2012 bis zum 3. Oktober 2013 durch ganz Deutschland und machen in verschiedenen Städten Halt. Begleitet werden sie von der „Flamme der Hoffnung“, der offiziellen Fackel der olympischen Spiele, die dem Bund Moslemischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands  von den französischen „Scouts Musulmans de France“ am 24. September 2011 in Paris für das Projekt übergeben worden war. Die Flamme wird in den einzelnen Städten feierlich mit einem offiziellen Rahmenprogramm empfangen.

Im Juli 2013 statteten die Pfadfinder im Rahmen ihrer Tour auch dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einen Besuch ab. „Als Justizstaatssekretär begrüße ich es natürlich besonders, dass der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands mit dieser Station unterstrichen hat, wie wichtig das Recht für ein geordnetes Zusammenleben in einer Gesellschaft ist“, so Dr. Kriszeleit. „Die uneingeschränkte Akzeptanz unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung ist Voraussetzung für ein gedeihliches und friedvolles Zusammenleben.“

Hintergrund

Der im Jahr 2010 gegründete Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) findet seine ethische Grund­lage in den Lehren des Koran und in der Tradition des Propheten Mohammad. Aufgabe des BMPPD ist die koedukative Erziehung und Bildung junger Menschen im Alter von 7 bis 21 Jahren in Deutschland. Der BMPPD bekennt sich zur dialogischen Begegnung mit Menschen anderen Glaubens, Rasse, Hautfarbe, Sprachgemein­schaft und Nationalität, die er als gleichberechtig­te Partner anerkennt. Er bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und zu den Ordnungsvorstellungen, wie sie in den Länderverfassungen niedergeschrieben sind. Der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands umfasst derzeit fünf so genannte „Stämme“ in den beiden Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen.

Das Projekt „Flamme der Hoffnung“ hat folgende Ziele:

  • Die Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch eine Botschaft der Hoffnung fördern und ihr Bürgerbewusstsein stärken.
  • Den Jugendlichen die Geschichte ihres Heimatlandes Deutschland und die damit verbundene gesellschaftliche Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben näherbringen.
  • Den Jugendlichen den Reichtum kultureller Vielfalt in Deutschland näherbringen.
  • Die Jugend als ermöglichende Kraft am Aufbau einer besseren Zukunft beteiligen und ihr soziales Engagement stärken.
  • Raum schaffen für den Dialog zwischen jungen Pfadfindern der Pfadfinder-Verbände in Deutschland, weiteren Jugendorganisationen und individuellen Jugendlichen.

(Quelle: http://www.moslemische-pfadfinder.de)

 

 

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Dr. Hans Liedel
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