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Europa aktiv in Hessen

Europastaatssekretärin Dr. Zsuzsa Breier besucht den „Generationentreff“ in Hünfeld

Die Staatssekretärin im Hessischen Europaministerium, Dr. Zsuzsa Breier, informierte sich heute über das EU-geförderte Projekt „Generationentreff“ in Hünfeld: „Demographischer Wandel geht uns alle an. Hessen gibt mit europäischer Hilfe intelligente Antworten auf eine zentrale Herausforderung in Deutschland und Europa.“

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Europastaatssekretärin Dr. Zsuzsa Breier bei ihrem Besuch im Generationentreff in Hünfeld
Europastaatssekretärin Dr. Zsuzsa Breier bei ihrem Besuch im Generationentreff in Hünfeld
© HMdJIE

Der DRK-Kreisverband Hünfeld hat das Projekt verwirklicht. Es wurde mit 1.375.400 Euro von der EU gefördert. Die gleiche Summe haben das Land Hessen und der Bund gemeinsam aufgebracht. Für den Rest der Gesamtkosten von insgesamt 3,7 Millionen Euro kamen die beteiligten Kommunen, der Kreis Fulda und das Deutsche Hilfswerk auf, das satzungsgemäß 40 Prozent der Gelder der ARD-Fernseh-Lotterie erhält.

Der DRK-Kreisverband Hünfeld konnte 2011 durch die EU-Förderung sein Projekt „Generationentreff“ ausbauen und bietet nun vielfältige Angebote unter dem Motto „Menschen verbinden“. Das Angebot reicht von einer neuen Tagespflege für bis zu zwölf pflegebedürftige Gäste über den Kleiderladen und den Seniorentreff bis hin zu Programmen für junge Familien. Um die Angebote für Seniorinnen und Senioren im Hünfelder Land, also in Burghaun, Hünfeld, Rasdorf und Nüsttal zu bündeln und vernetzen, ist zudem eine Koordinierungsstelle in Hünfeld entstanden. So werden in den vier Kommunen Computerkurse für Seniorinnen und Senioren angeboten sowie Wassergymnastik und vieles andere mehr. Durch das Projekt gibt es heute insgesamt 43 Arbeitsplätze; sechs davon sind seit 2011 entstanden.

Staatssekretärin Dr. Zsuzsa Breier: „Der generationenübergreifende Ansatz des DRK kommt allen zugute: Der Generationentreff begleitet und bringt Menschen aus unterschiedlichen Generationen miteinander in Kontakt. Der Generationentreff gibt somit intelligente Antworten auf die Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels im ländlichen Raum: Passgenaue Angebote verschiedener Kommunen für ältere Menschen zu entwickeln und sie zu vernetzen ist ein vorbildlicher Ansatz, um den Veränderungen in den klassischen Familienstrukturen Rechnung zu tragen.“

„Die Arbeit des DRK bringt Menschen zusammen und unterstützt sie auf einem selbstbestimmten und würdigen Weg in ihrem Alltagsleben im ländlichen Raum. So wird durch die Verwendung europäischer Fördermittel das Europa der Regionen gestärkt und der ländliche Raum in Osthessen gestärkt. Durch die Bündelung der Fördermittel und der kommunalen Anstrengungen wird der Abwanderung der Bevölkerung in ländlichen Regionen entgegengewirkt. Die wunderschöne osthessische Landschaft wird durch solche Angebote ausdrücklich attraktiv.“

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Pressesprecher: 
Dr. Hans Liedel