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Aktionswochen Forschung

Europastaatssekretärin Dr. Zsuzsa Breier besucht Frankfurter Forschungsverbund: Entwicklung von Normen und Werten in Zeiten der Globalisierung

Die Hessische Staatssekretärin für Europaangelegenheiten, Dr. Zsuzsa Breier, besuchte heute den Forschungsverbund „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

In diesem Verbund forschen 33 Professorinnen und Professoren verschiedener geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen – Philosophie, Geschichte, Politik- und Rechtswissenschaft, Ethnologie, Ökonomie, Religionswissenschaft und Soziologie. Ihr Besuch erfolgte im Rahmen der „Aktionswochen Forschung“ der Hessischen Landesregierung.

„Hier wird Neuland betreten: In Zeiten von Globalisierung, Klimawandel oder länderübergreifenden Wirtschaftskrisen entwickeln sich Normen und Werte verschiedenster Art wie Moral, Recht oder Religion, immer mehr auch über Ländergrenzen hinweg“, so die Staatssekretärin. „Zu erforschen, wie diese Normen- und Werteordnungen entstehen und wie sie sich auswirken, ist faszinierend und nützlich zugleich: Globalisierung und Vernetzung finden eben nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene statt – Die Welt ist auch hinsichtlich ihrer Werte und Normen derzeit stark im Wandel begriffen. Diese immer unüberschaubarer werdenden Entwicklungen zu analysieren und zu erklären ist ein Ziel der hier betriebenen fächerübergreifenden und innovativen Forschung.“

Der so genannte „Exzellenzcluster“ wird im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen gefördert: Die Unterstützung beträgt im Zeitraum 2006 bis 2017 insgesamt 58,32 Millionen Euro, davon sind 14,5 Millionen Euro Landesmittel.

Für den Cluster hat man an der Frankfurter Uni einen Neubau geschaffen, der im Februar 2013 feierlich eingeweiht wurde. Das seit September 2012 genutzte sechsgeschossige Forschungsgebäude mit 2.495 Quadratmetern Nutzfläche liegt auf dem Campus Westend, Ecke Hansaallee / Lübecker Straße. Das Gebäude beherbergt im Wesentlichen Büros mit Arbeitsplätzen für 145 Personen. Im Erd- und Obergeschoss befinden sind außerdem Seminar- und Konferenzräume. Die Baukosten betrugen rund 12 Millionen Euro, die Finanzierung erfolgt hälftig durch den Bund und das Land. Die Landesmittel stammen aus dem Investitionsprogramm „HEUREKA“ (Hochschul- Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) – ein bundesweit einmaliges Programm, mit dem Ziel, Hessen als modernsten Hochschulstandort in Deutschland zu positionieren. Bis zum Jahr 2020 stehen pro Jahr im Rahmen des Programms HEUREKA 250 Millionen Euro zur Verfügung.

„Die Landesregierung steht zu ihrer Verantwortung, den Wissenschaftsstandort Hessen weiter auszubauen und Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen umfangreich zu unterstützen“, betonte Staatssekretärin Dr. Breier. „Mit insgesamt rund 2,05 Milliarden Euro ist der Wissenschaftsetat 2013 so hoch wie noch nie in der Geschichte des Landes Hessen. Damit haben sich die Mittel in Hessen seit 1999 nahezu verdoppelt.“

Aktionswochen Forschung

Alle hessischen Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, auf der Internetplattform für Bürgerbeteiligung ihre Fragen, Ideen und Vorschläge zum Thema Forschung an die Landesregierung zu richten. Die Frage lautet: „Wissenschaft und Forschung machen unser Leben gesünder, leichter und sicherer, schaffen die Grundlagen für Innovation und Wohlstand. Aber Forschen ohne Grenzen – wie weit darf Forschung zum Beispiel für die Gesundheit der Menschen betrieben werden?“. Die Beiträge mit den meisten Stimmen werden öffentlich beantwortet. Seien Sie dabei und bringen Sie sich ein unter www.buergerdialog.hessen.de.

 

 

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Pressesprecher: 
Dr. Hans Liedel
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