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Integration

Gegenseitiges Interesse und Wertschätzung - Staatssekretär Dr. Rudolf Kriszeleit besucht Projekt „unsere Moschee in der Mitte unserer Stadt“ in Wetzlar

Muslimisches Leben in die hiesige Gesellschaft zu integrieren und mit lokalen Strukturen vor Ort zu vernetzen ist das Ziel des Modellprojekts „Unsere Moschee in der Mitte unserer Stadt“.

Integrationsstaatssekretär Dr. Rudolf Kriszeleit besuchte heute die Wetzlarer Moschee des Vereins DITIB—Türkisch-Islamische Gemeinde zu Wetzlar e.V., der gemeinsam mit der Stadt Wetzlar an dem Modellprojekt teilnimmt.

„Ziel des Projekts ist die gegenseitige Öffnung“, so der Staatssekretär. „Wertschätzung und Interesse aneinander stärken, das freundschaftliche Miteinander leben, zusammenwachsen, darum geht es. Wir wollen, dass Vorurteile abgebaut werden, dass Moschee-Vertreter ins öffentliche Leben einbezogen und das Leben in und rund um die Moschee mit Vereinen, Kitas, Schulen vernetzt wird.“

„Hier in Wetzlar können wir nach zwei Jahren Modellprojekt viele Erfolge sehen“, freute sich der Staatssekretär. „Die Moscheegemeinde im Stadtteilbeirat in Niedergirmes vertreten. Der Seniorenbeirat der Stadt Wetzlar war zu Besuch in der Moschee, um ältere Migranten zu gewinnen. Die Moscheegemeinde hat am Frühjahrsputz der Stadt teilgenommen. Außerdem besteht eine enge Kooperationen mit unterschiedlichsten Institutionen wie der Caritas, der Feuerwehr oder der Diakonie.“

Das Modellprojekt „unsere Moschee in der Mitte unserer Stadt“ wurde 2011 von der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung Gießen e. V. ins Leben gerufenen und wurde seitdem von der Hessischen Landesregierung im Rahmen des „Landesprogramm zur Förderung von Integrationsmaßnahmen für Menschen mit Migrationshintergrund“ mit insgesamt rund 100.000 Euro gefördert. An dem Modellprojekt nehmen fünf Moschee-Gemeinden und fünf Städte in Hessen teil:

  • Die Stadt Nidda und der Verein DITIB Yunus Emre Moschee e.V.
  • Die Stadt Gießen und der Verein DITIB Türkische-Islamische Gemeinde zu Gießen e.V.
  • Die Stadt Frankfurt a. M. und die Eyüp Sultan Moschee der DITIB-Frankfurt Fechenheim;
  • Die Stadt Neu-Isenburg und der Verein DITIB Islamische Gemeinde zu Neu-Isenburg e.V.
  • Stadt Wetzlar und der Verein DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Wetzlar e.V.

Die Städte haben mit den Moscheevereinen vor Ort jeweils zum Projektbeginn gemeinsame Ziele und Kooperationsformen ausgehandelt, zum Beispiel die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen, regelmäßigen Austausch oder Teilnahme ehrenamtlicher Vertreter der Moschee-Gemeinden an kommunalen Arbeitskreisen und in Gremien. Die teilnehmenden Moscheen haben für die Zusammenarbeit feste Ansprechpartner bereitgestellt und ihre Homepages sowie Informationsflyer über die Moscheen in deutscher Sprache erstellt.

 

 

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