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Justizvollzug

Justizminister Jörg-Uwe Hahn bei Amtswechselfeier in der Justizvollzugsanstalt Rockenberg

In einer Feierstunde verabschiedete der hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa und stellvertretende Ministerpräsident, Jörg-Uwe Hahn, heute den bisherigen Leiter der Justizvollzugsanstalt Rockenberg, Michael Mentz, in den Ruhestand. Gleichzeitig führte er den neuen Leiter, Klaus Ernst, offiziell ins Amt ein.

Der Justizminister würdigte den aus dem Amt scheidenden Juristen Mentz als einen umsichtigen, freundlichen Behördenleiter mit großem Organisationstalent. „Sie haben die Justizvollzugsanstalt in Rockenberg mit  großer fachlicher Kompetenz, der notwendigen Bestimmtheit, aber auch mit dem nötigen Fingerspitzengefühl geleitet. Sie haben den Alltag in der JVA darauf ausgerichtet, den jungen Menschen Wege in ein geordnetes Leben zu ermöglichen; ihnen den Sinn von Arbeit und eigener Leistung zu vermitteln. Sie haben mit ihren Mitarbeitern in Rockenberg vielen jungen Menschen zu Schul- und Berufsabschlüssen verholfen und damit die Grundlage geschaffen, dass sie sich draußen im Leben zurechtfinden und ihre Existenz selbst sichern können. Für Ihre engagierte und zuverlässige langjährige Tätigkeit im hessischen Justizvollzug möchte ich Ihnen heute noch einmal herzlich danken.“

Den neuen Leiter der JVA, den Psychologen und Psychotherapeuten Klaus Ernst, beschrieb Justizminister Hahn als erstklassigen Fachmann und hervorragenden Organisator mit langjähriger Erfahrung im Justizvollzug. Auch ihm wünschte der Justizminister eine glückliche Hand und viel Erfolg im neuen Amt.

In seiner Ansprache ging Justizminister Jörg-Uwe Hahn auch auf die Umsetzung des Hessischen Jugendstrafvollzugsgesetzes ein. Das 2008 in Kraft getretene Gesetz hat zum Ziel, junge Gefangene besser zu befähigen, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen. Dabei werden der Ansatz einer punktgenauen Förderung der jungen Gefangenen und die gezielte Aufarbeitung individueller Defizite verfolgt. „Die Vorgaben des neuen Gesetzes wurden äußerst erfolgreich umgesetzt – das können wir gerade hier in Rockenberg sehen. Junge Gefangene profitieren von der intensiven Förderung ihrer schulischen und beruflichen Fähigkeiten. Es gilt dabei, einerseits die Selbstkontrolle der jungen Menschen zu stärken und gleichzeitig eine verlässliche soziale Kontrolle auszuüben. Ich freue mich, dass dies in Hessen so gut funktioniert. An dieser Stelle richtet sich mein Dank an alle Mitarbeiter im Jugendstrafvollzug, die diese Erfolge durch ihren tagtäglichen Arbeitseinsatz ermöglichen.“

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Dr. Hans Liedel