Startseite Presse Pressemitteilungen Pressearchiv Justizminister Jörg-Uwe Hahn eröffnet Neubau in der Justizvollzugsanstalt Frankfurt am Main III
86 moderne Haftplätze geschaffen

Justizminister Jörg-Uwe Hahn eröffnet Neubau in der Justizvollzugsanstalt Frankfurt am Main III

Der Hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa und Stellvertretende Ministerpräsident, Jörg-Uwe Hahn, eröffnete heute einen Neubau innerhalb der Frauenhaftanstalt Frankfurt am Main III. Im neuen „Unterkunftsgebäude B“ sind 86 neue, moderne Haftplätze entstanden, die aus den Jahren um 1888 stammende Räume ersetzen.

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Justizminister Jörg-Uwe Hahn übergibt den Schlüssel an die amtierende Amtsleiterin der JVA Frankfurt am Main III, Michaela Wasemüller
© HMdJIE

„Damit setzen wir die notwendige Erneuerung der JVA Frankfurt III fort“, so Justizminister Jörg-Uwe Hahn. In den letzten 30 Jahren sind dort nach und nach bereits elf Neubauten entstanden; der zwölfte wurde heute mit dem neuen Unterkunftsgebäude B eröffnet.  „Oberstes Gebot bei Planung, Bau und Betrieb von Justizvollzugsanstalten ist stets die Sicherheit der Bevölkerung“, so Hahn. „Gleichzeitig ist aber auch dafür Sorge zu tragen, dass ausreichend Haftplätze zu modernen, menschlichen Haftbedingungen zur Verfügung stehen. Die Erneuerung alter Gebäude und Hafträume ist grundlegende Voraussetzung für einen modernen Justizvollzug.“

Kurzinformation zum Neubau des Unterkunftsgebäudes B der JVA Frankfurt am Main III:
Die Justizvollzugsanstalt Frankfurt am Main III ist die zentrale Vollzugseinrichtung für Frauen in Hessen. Hier sind weibliche Untersuchungs- und Strafgefangene und in einem separaten Bereich weibliche Jugendliche untergebracht. Die JVA Frankfurt III verfügt über eine Abteilung des offenen Vollzuges und über eine separate Einrichtung für Mütter mit Kindern.

Das neue Unterkunftsgebäude B wird der Unterbringung von erwachsenen weiblichen Gefangenen im Bereich der Strafhaft dienen. Das Haus verfügt über insgesamt 86 Haftplätze, die sich auf 75 Einzelhafträume, fünf Doppelhafträume und einen behindertengerechten Haftraum verteilen. Als Sonderräume verfügt das Gebäude zusätzlich über einen besonders gesicherten Haftraum und drei sogenannte Schlichtzellen. Jede der 3 Haftstationen verfügt u.a. über eine Stationsküche, einen Speiseraum, einen Gruppenraum, Gemeinschaftsduschen, einen Wasch- und Trockenraum. Im Parterre befinden sich die Büros der Vollzugsabteilung und ein Arbeitsbetrieb mit Nebenräumen. Das Unterkunftsgebäude B ist als ein Haus höchster Sicherheit konzipiert und mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet.

Die Baukosten betrugen 8,1 Millionen Euro. Der Bau dauerte gut 2,5 Jahre. Er begann mit der Grundsteinlegung im Oktober 2010.

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Pressesprecher: 
Dr. Hans Liedel
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