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Auszeichnung

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann überreicht das Bundesverdienstkreuz an Stefan Kortmann aus Kassel

12.09.2016Hessisches Ministerium der Justiz

„Jahrzehntelanges Engagement für Kassel“, so Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

„Es ist mir eine große Freude, dass ich Ihnen, lieber Herr Kortmann, heute das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichen darf. Mit dieser Auszeichnung würdigt Bundespräsident Gauck Ihr unermüdliches und beispielgebendes ehrenamtliches Wirken im kommunalpolitischen und sozialen Bereich“, so Justizministerin Eva Kühne-Hörmann anlässlich der feierlichen Überreichung im Rathaus der Stadt Kassel.

„Demokratie, Rechtsstaat und der Glaube daran, dass politisches und ehrenamtliches Engagement unsere Gesellschaft zusammenhalten, prägte Ihr jahrzehntelanges Wirken für unsere schöne Heimatstadt Kassel. Aus Ihrer Liebe zur Stadt, Ihrer Heimatverbundenheit und Verwurzelung mit der Region haben Sie nie einen Hehl gemacht. Man kann es aber auch an Ihrem Lebenslauf ablesen. Geboren in Kassel verbrachten Sie Kindheit und Jugend hier. Nach Ausbildung und verschiedenen beruflichen Stationen, unter anderem beim Dierichs-Verlag in Kassel, arbeiten Sie heute als kaufmännischer Angestellter“, sagte die Ministerin, die ergänzte: „Sie sind Ihrer Heimat immer treu geblieben.“

Schon früh politisches Engagement

„Schon früh haben Sie sich für ein politisches Engagement entschieden. Als viele Gleichaltrige sich für alles, nur nicht für Politik interessierten, traten Sie mit 16 Jahren in die CDU ein. Es waren auch damals bewegende politische Zeiten. Die deutsch-deutschen Beziehungen verschlechterten sich zunehmend, das Ende des Vietnamkriegs zeichnete sich ab und es war das Jahr der ersten großen Ölkrise“, erinnerte die Justizministerin.

„In diesen intensiven Jahren haben Sie Stellung bezogen und sind Ihrer Überzeugung bis heute treu geblieben. Über drei Jahrzehnte haben Sie sich in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kassel engagiert. Eine Tätigkeit, die - neben dem Beruf und der Familie - die kostbare Freizeit sehr beansprucht hat. Über Ihr gesamtes Wirken hinweg sind Sie der Kommunalpolitik treu geblieben. Dies war sicherlich nur möglich, wenn man mit Haut und Haaren und mit großer Leidenschaft bei der Sache war. Die Kommunalpolitik ist nichts anders als die Selbstverwaltung der Bürgerinnen und Bürger. Es ist die Herzkammer von Demokratie und rechtsstaatlicher Verwaltung. Denn nirgends sind Entscheidungen unmittelbarer als in der Kommunalpolitik, nirgends die Anbindung an die Menschen intensiver als in der Kommunalpolitik.“

Das Bundesverdienstkreuz als Ausdruck der Wertschätzung

„In den letzten Jahrzenten haben Sie stets den Anspruch erhoben, Ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Sie haben angepackt für Kassel und seine Bürgerinnen und Bürger. Dabei haben Sie zahlreiche verantwortungsvolle Funktionen übernommen. Sehr geehrter Herr Kortmann, Sie wissen, worauf es in der Kommunalpolitik ankommt. Die Stadt und ihre Einwohner haben Ihnen vieles zu verdanken. Das Bundesverdienstkreuz ist nicht mit einer finanziellen Zuwendung verbunden, aber eben auch nicht käuflich. Es ist vielmehr Ausdruck der Wertschätzung und des Dankes für besondere Leistungen im politischen, wirtschaftlich-sozialen, kulturellen oder geistigen Bereich zum Wohle der Allgemeinheit. Eine solch hohe Ehrung wird nur Personen zuteil, die sich weit über das übliche Maß engagiert und dadurch besondere Verdienste erworben haben. Sie, Herr Kortmann, haben sich diese große Ehre über alle Maßen verdient“, so die Justizministerin die fortfuhr: „Und das nicht nur im Bereich der Kommunalpolitik. Über 20 Jahre lang waren Sie zudem ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz tätig. In dieser Zeit leisteten Sie über 20.000 Stunden Einsatzzeit. 20.000 Stunden Einsatzzeit, das waren auch 20.000 Stunden ehrenamtliches Engagement für die Menschen in unserer Stadt.“

„Für Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute, insbesondere Gesundheit und Wohlergehen und dass Ihr Tatendrang und Ihre Schaffenskraft besonders den Kasseler Bürgerinnen und Bürgern, aber auch allen anderen, noch lange erhalten bleiben“, so Kühne-Hörmann am Ende Ihres Grußwortes. 

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