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13. Bundesweiter Vorlesetag

Justizministerin liest für Kinder in der Kindertagesstätte Hummelnest in Fuldatal

16.11.2016Hessisches Ministerium der Justiz

„Vorlesen stärkt das Sprachvermögen, weckt die Neugier auf Geschriebenes und ist darüber hinaus wichtig für die emotionale Entwicklung von Kindern. Mit kaum einer anderen Tätigkeit kann man Kinder so wirksam und umfassend fördern“, sagte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

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Logo "Bundesweiter Vorlesetag"
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© Stk

In einer Vorlesestunde in der Kindertagesstätte Hummelnest in Fuldatal machte sie am 13. bundesweiten Vorlesetag, einer Initiative der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Deutsche Bahn Stiftung, darauf aufmerksam, wie wichtig Vorlesen und Lesen für die Sprachkompetenz und damit für die gesamte Entwicklung von Kindern ist. Vorgelesen hat die Ministerin aus dem Buch „Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen“ von Martin Ebbertz.

Rund um den offiziellen bundesweiten Vorlesetag am 18. November engagieren sich die Mitglieder der Hessischen Landesregierung zum elften Mal in Folge mit eigenen Vorleseaktionen. Im Zeitraum vom 15. bis 22. November 2016 lesen sie in ausgewählten Institutionen vor. Insgesamt können sich die Kinder in 23 Einrichtungen in ganz Hessen auf spannende Geschichten freuen.

„Kinder müssen früh auf das Abenteuer Lesen neugierig gemacht werden“, sagte Eva Kühne-Hörmann. „Vorlesen und Lesen sind wichtige Elemente, um Fantasie und Kreativität anzuregen sowie die Aufnahme komplexer Sachverhalte einzuüben und den Wortschatz der Kinder auszubauen.“ Kinder, denen häufig vorgelesen werde, könnten sich besser konzentrieren und ausdrücken. Beobachtungsgabe und Gedächtnis würden geschult sowie Medienkompetenz vermittelt. „Lesen macht die Kindheit stark. Es führt zur Selbständigkeit, stärkt das eigene Urteilsvermögen und begleitet junge Menschen auf dem Weg hin zum mündigen Bürger”, so die Ministerin.

Sprach- und Leseförderung sind zentrale Bestandteile im Bildungsauftrag der hessischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. Sie stehen daher auch im Zentrum des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren. „Der Erwerb der Sprachkompetenz ist die wesentliche Schlüsselqualifikation und Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg“, betonte Justizministerin Kühne-Hörmann. Dabei gehe es vor allem um frühe kindliche Erfahrungen und Kompetenzen rund um Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur. Das Kind erwerbe Freude am Sprechen, am Dialog und lerne, sich sprachlich mitzuteilen und mit anderen auszutauschen.

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