Sechs Personen stehen auf einer Wiese vor einem Haus.

Hessisches Ministerium der Justiz und für den Rechtsstaat

Verein AKTION – Perspektiven für junge Menschen und Familien e. V. erhält 1.000 Euro

Justizstaatssekretärin Tanja Eichner hat bei ihrer Sommerreise den Verein AKTION – Perspektiven für junge Menschen und Familien e. V. in Gießen besucht und übergibt einen Bescheid in Höhe von 1000 €.

„Der Verein AKTION steht genau für das, was Resozialisierung im Kern ausmacht: Beratung, Begleitung und echte Perspektiven“, sagte Justizstaatssekretärin Eichner und ergänzte: „Von Trainingskursen für Väter in der JVA über Angehörigentage bis hin zur Entlassungsbegleitung, der Verein ermöglicht es unzähligen Menschen, zurück in die Gesellschaft zu finden.“ Im Anschluss hat Justizstaatssekretärin Eichner den Bescheid in Höhe von 1000 € aus Lottomitteln an den Vorstand  des Vereins AKTION – Perspektiven für junge Menschen und Familien e. V. ausgehändigt.

„Diese Arbeit verdient unsere volle Unterstütztung.“

AKTION – Perspektiven für junge Menschen und Familien e. V.  ist ein freier Träger, der konkrete Beratungs-, Unterstützungs- und Hilfsangebote für Familien, Angehörige und Straffällige bereitstellt. In Kooperation mit mehreren hessischen Justizvollzugsanstalten betreibt der Verein seit vielen Jahren eine Vielzahl an Projekten, die Straffällige bei der Resozialisierung begleiten.

So bietet AKTION beispielsweise in Kooperation mit der evangelischen Seelsorge Trainingskurse für straffällige Väter mit dem Titel „Der Weg zurück in die Familie“ in der JVA Frankfurt am Main IV an. In der JVA Rockenberg begleitet der Verein die jährlichen Angehörigen- und Familientage mit Workshops für Angehörige. Beim Verein ist auch die Landesfachstelle „Netzwerk Kinder von Inhaftierten“ angesiedelt. Als landesweites Strukturentwicklungs- und Vernetzungsprojekt fördert sie insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Justizvollzug, Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren Akteuren, qualifiziert Fachkräfte und stößt strukturelle Verbesserungen für Kinder inhaftierter Eltern an.